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07.03.2019
Ländliche Räume: Wirtschaftliche Perspektiven durch regionale Vernetzung

Ministerin Heinen-Esser (3. v. l.) mit der Vorsitzenden des Beirats des Zentrums für ländliche Entwicklung, Prof. Grabski-Kieron, und den Vorsitzenden der Evangelischen Akademie Villigst, Volker Rotthauwe und Klaus Breyer (Bild: Michael Schaloske/MULNV)

Ministerin Heinen-Esser (3. v. l.) mit der Vorsitzenden des Beirats des Zentrums für ländliche Entwicklung, Prof. Grabski-Kieron, und den Vorsitzenden der Evangelischen Akademie Villigst, Volker Rotthauwe und Klaus Breyer (Bild: Michael Schaloske/MULNV)


Ministerin Heinen-Esser: Wir müssen unsere ländlichen Räume zukunftsfit machen

Ministerin Ursula Heinen-Esser hat heute (7. März 2019) in Schwerte dazu aufgerufen, die Perspektiven der Ländlichen Räume durch regionale Vernetzungen zu stärken. "Wir müssen unsere Ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen zukunftsfit machen, denn sie sind unsere Zukunft", sagte Ministerin Heinen-Esser bei der Regionaltagung des Zentrums für ländliche Entwicklung in Schwerte-Villigst: "Dazu müssen die Bevölkerung und die Akteure im Ländlichen Raum kooperieren und den gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen gemeinsam begegnen." Als Beispiele nannte sie die Sicherung einer guten Nahversorgung, den Breitbandausbau und attraktive zukunftsfähige Mobilitätskonzepte.

2018 wurden die Förderbedingungen des Programms Ländlicher Raum 2014-2020 vereinfacht und verbessert. Unter anderem konnten durch eine finanzielle Umverteilung innerhalb des Programms von rund 56 Millionen Euro deutlich mehr Mittel in die Breitbandversorgung des ländlichen Raums fließen.

Mit dem durch ELER-Mittel geförderten Programm Ländlicher Raum 2014-2020 wird die nachhaltige Entwicklung der Ländlichen Räume vorangetrieben. Die EU-Förderung für das Programm beläuft sich auf rund 618 Millionen Euro. Sie wird mit rund 500 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln kofinanziert. Insbesondere werden Leistungen der Land- und Forstwirtschaft honoriert, die dem Natur- und Artenschutz, einer vitalen Umwelt sowie der Klimaanpassung der heimischen Wälder dienen.

Das Programm Ländlicher Raum umfasst auch die Förderung der LEADER-Regionen. "LEADER" ist die Abkürzung für "Liaison entre actions de développement de l´économierurale". Der Begriff weist auf die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft hin. "Mit LEADER setzen wir zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Regionen auf einen regionsbezogenen, integrierten Ansatz unter aktiver Einbeziehung der Menschen vor Ort – sie wissen in der Regel am besten, wo der Schuh drückt", betonte Ministerin Heinen-Esser.

Im Rahmen des Programms Ländlicher Raum 2014-2020 werden die 28 LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen mit circa 75 Millionen Euro EU- und Landesmitteln unterstützt. Neben dem LEADER-Programm werden mit Landesmitteln neun weitere Regionen durch das Programm VITAL.NRW mit circa 12 Millionen Euro gefördert und in ihrer Regionalentwicklung unterstützt.