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06.12.2020
Repräsentative Umfrage: Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen wollen mehr regionale Lebensmittel

Ministerin Ursula Heinen-Esser: „Die Bedeutung und Nachfrage regionaler Lebensmittel ist ungebrochen. Durch den Griff zu regionalen Produkten lokalen Anbieter unterstützen.“

75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen wünschen sich mehr regionale Lebensmittel im Einzelhandel. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums ergeben. 1181 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wurden im Zeitraum zwischen 19. und 24. November 2020 zu Ihrer Einstellung zu regionalen Lebensmitteln befragt.

„Die Umfrageergebnisse zeigen: Die Bedeutung und Nachfrage regionaler Lebensmittel ist ungebrochen, die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen mehr regionale Produkte in den Lebensmittelläden vor Ort, der Bedarf ist da. Das kann die Ernährungsindustrie in Nordrhein-Westfalen nutzen und ein noch größeres und gezielteres Angebot in den Geschäften etablieren“, kommentiere Ministerin Heinen-Esser die Umfrageergebnisse.

Die Umfrageergebnisse im Detail:

  • Je älter die Befragten, desto größer die Nachfrage: Mit 79 Prozent wünschen sich insbesondere die Menschen ab 55 Jahren mehr regionale Lebensmittel. In der Gruppe der 18- bis 24jährigen sind es 67 Prozent.
  • Für vier von fünf Menschen in Nordrhein-Westfalen ab 18 Jahren ist der Konsum regionaler Lebensmittel von großer Bedeutung: Für 53 Prozent der Befragten ist der Konsum regionaler Lebensmittel wichtig, für 25 Prozent sogar sehr wichtig.
  • Vier von zehn Befragten (38%) gaben an, während der Corona-Pandemie verstärkt regionale Produkte gekauft und konsumiert zu haben.
  • Gefragt danach, welche regionalen Lebensmittel verstärkt seit der Pandemie gekauft wurden, nannten 91 Prozent Gemüse und Obst, dahinter Fleisch (51%), Backwaren (46%) und Getränke (22%).
  • Mit 95 Prozent haben vor allem Menschen ab 55 Jahren verstärkt Obst und Gemüse aus regionalem Anbau gekauft – bei den 18- bis 24jährigen waren es 78 Prozent.

Ministerin Heinen-Esser rief dazu auf, in der aktuellen Corona-Krise durch den Griff zu regionalen Produkten die lokalen Anbieter zu unterstützen: „Prüfen Sie für sich in der Weihnachtszeit, wo sie vor Ort lokale Angebote unterstützen können und damit das Umfeld und die Region in diesen schwierigen Zeiten zu stärken.“