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25.11.2021
Umweltministerium startet neue Dialogreihe "umwelt.nrw: nach(haltig) gedacht": Auftakt zu Planetaren Grenzen

Planetare Grenzen - Chancen und Herausforderungen in NRW. Foto: Adobe Stock/ nopgraphic.

Planetare Grenzen - Chancen und Herausforderungen in NRW. Foto: Adobe Stock/ nopgraphic.


Ministerin Heinen-Esser: Nachhaltigkeit muss das Fundament unserer Gesellschaft sein, an ihr müssen wir unsere Entscheidungen in Beruf und Alltag konsequent ausrichten

"umwelt.nrw: nach(haltig) gedacht" lautet der Titel einer neuen Veranstaltungs- und Publikationsreihe des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen. Die neue Reihe soll Themen aus den Bereichen Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz aus Expertinnen- und Expertensicht betrachten und gleichzeitig Denkimpulse liefern. Die Auftaktveranstaltung am 29. November 2021 steht unter dem Motto "Planetare Grenzen - Herausforderung und Chance für NRW" und richtet sich auch an die Öffentlichkeit.

"Die nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn wir als gesamte Gesellschaft zu mutigen und zügigen Schritten in Richtung Klimaneutralität, Umwelt- und Ressourcenschutz bereit sind. Nachhaltigkeit muss das Fundament unserer Gesellschaft sein, an ihr müssen wir unsere Entscheidungen in Beruf und Alltag konsequent ausrichten. Jede und jeder Einzelne kann als Puzzlestück zur Nachhaltigkeit und damit zu einer lebenswerten Zukunft beitragen. Mit der neuen Veranstaltungsreihe möchten wir hierzu Lösungsbeiträge herausarbeiten und aufzeigen", so Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Auftaktveranstaltung widmet sich der Frage, wie das Konzept der Planetaren Grenzen mit Leben gefüllt werden kann und welche Herausforderungen und Chancen damit speziell für Nordrhein-Westfalen verbunden sind. Unter dem Leitautor Prof. Dr. Wolfgang Lucht, Leiter der Forschungsabteilung für Erdsystemanalyse beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, wurde zu dieser Fragestellung im Auftrag des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen ein studienhinterlegtes Essay erarbeitet, das als erste Ausgabe der neuen Publikationsreihe veröffentlicht wird. Die Erkenntnisse des Essays und übergeordnete Gedanken zum Thema Planetare Grenzen und Nachhaltigkeit wird Prof. Dr. Lucht als Impuls im Rahmen der Veranstaltung vorstellen. Die Planetaren Grenzen bilden den Handlungsrahmen für die Nachhaltigkeitspolitik. Die 2020 weiterentwickelte Nachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-Westfalen definiert deshalb gemäß der Agenda 2030 der Vereinten Nationen unter anderem Ziele zum Erhalt unserer natürlichen Ressourcen und zum Schutz unserer Ökosysteme.

"Mit der Veranstaltung und dem Impulspapier thematisieren wir die globalen Zusammenhänge und aktuellen Herausforderungen für Klima, Umwelt, Natur und Menschheit. Mehr denn je muss der Grundsatz lauten "global denken - lokal handeln". Unsere Entscheidungen und unser Verhalten hier und jetzt sind auch woanders und in der Zukunft spürbar", so die Umweltministerin. Umso wichtiger sei es, weiter konsequent daran zu arbeiten, dass Nordrhein-Westfalen Vorreiter einer Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise bleibt. "Davon profitieren wir alle - in Nordrhein-Westfalen und weltweit", so Heinen-Esser.