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10.11.2021
"Zeitalter der Green Economy - Ressourcenwende gestalten" - Summit Umweltwirtschaft am 10. und 11. November 2021

Zahl der Erwerbstätigen in Umweltwirtschaft auf rund 471.000 gestiegen - Umweltministerin Heinen-Esser: Von einer starken Green Economy profitieren Natur, Umwelt und Unternehmen gleichermaßen - Nordrhein-Westfalen als internationalen Vorreiter etablieren

Erste Auswertungen für den nächsten Umweltwirtschaftsbericht Nordrhein-Westfalen zeigen, dass im Jahr 2020 rund 471.000 Erwerbstätige in Nordrhein-Westfalen in der Umweltwirtschaft beschäftigt waren und Nordrhein-Westfalen damit der bundesweit größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft ist. Seit dem Jahr 2010 (412.000 Erwerbstätige) ist die Zahl der Erwerbstätigen damit um durchschnittlich 1,4 Prozent pro Jahr gestiegen. 

Die Branche verfügt über eine enorme Innovationskraft zur Unterstützung der Ressourcenwende. Dies unterstreicht der neue "Innovationsradar", den das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW im Auftrag des Umweltministeriums erarbeitet hat. Demnach entwickelt die Green Economy in Nordrhein-Westfalen zu vielfältigen wichtigen Zukunftsfragen wertvolle Lösungsbeiträge - vom Batterie-Recycling über Rohstoff-Neuheiten für den Bausektor, nachhaltige Textilien bis zur Digitalisierung in der Landwirtschaft.

Zur weiteren Stärkung der Green Economy baut das Land seine Förder- und Unterstützungsangebote kontinuierlich aus. Allein in den zurückliegenden Monaten hat das Umweltministerium mehrere Projektaufrufe mit einem Fördervolumen von mehr als 60 Millionen Euro initiiert. Um mit der Branche weitere Potenziale, Zukunftsthemen und Stärkungsmöglichkeiten zu diskutieren, richtet das Umweltministerium gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW am 10. und 11. November 2021 zum fünften Mal seit dem Jahr 2017 den SUMMIT Umweltwirtschaft aus. 

"Um die ökologische Tragfähigkeit der Erde zu bewahren und die Ressourcenwende erfolgreich zu gestalten, benötigen wir nachhaltige Produktkreisläufe. Hierzu leistet die Umweltwirtschaft mit ihren Innovationen und Lösungen einen wertvollen Beitrag. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, Nordrhein-Westfalen als internationalen Vorreiter für eine starke und innovative Green Economy zu etablieren. Davon profitieren Natur, Umwelt und Unternehmen gleichermaßen", so Ministerin Heinen-Esser.

Vorschläge für die weitere Entwicklung der Umweltwirtschaft liefert die aktuelle Studie "Impulse für die Umweltwirtschaft 2021". Heinen-Esser: "Mit den Impulsen für die Umweltwirtschaft möchten wir insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, Innovationen zu entwickeln, Märkte zu erschließen und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten zu generieren. Auf dem SUMMIT 2021 wollen wir diese Impulse als Agenda für die nächsten Jahre diskutieren. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Ressourcenwende, die zahlreiche Unternehmen in Nordrhein-Westfalen schon erfolgreich vorantreiben." 

Auf dem Spitzentreffen werden umweltfreundliche Produkte, Dienstleistungen und Technologien vorgestellt. Zu den Diskutanten auf dem Podium in der "Green Debate" mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gehört zum Beispiel das Start-up KD-Pumpen aus dem Sauerland. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt eine ressourcenschonende und nachhaltige Pumpentechnologie für die Umwelt- und Entsorgungsbranche. Mit ihrer Entwicklung überzeugte die Firma bereits im GreenVenture Forum und im KUER-Businessplan Wettbewerb des Landes. 

SUMMIT Umweltwirtschaft.NRW 2021 / Anmeldung

Das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW veranstaltet das fünfte Spitzentreffen der Umweltwirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr als Hybridveranstaltung. Das Programm und Informationen zur Anmeldung zur virtuellen Teilnahme finden Sie unter: https://www.knuw.nrw/aktuelles/veranstaltungen/detail/umweltwirtschaftnrw-summit-2021.html