Sicherheit im Bahnverkehr
Oliver Krischer spricht mit Zugbegleiterinnnen und Zugbegleitern
Die Sicherheitslage im Bus- und Bahnverkehr hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter vor kurzer Zeit zeigt auf erschütternde Weise, dass das persönliche Risiko für Beschäftigte im Bahnverkehr heute höher ist, als wir uns das noch vor einigen Jahren hätten vorstellen können. Verkehrsminister Oliver Krischer war am 12. März bei der Sicherheitstagung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, um gemeinsam mit Bahnbeschäftigten darüber zu sprechen, wie wir die Sicherheit für sie und die Fahrgäste weiter verbessern können.
In NRW haben wir in der Vergangenheit die Ausstattung kleinerer und mittlerer Bahnhöfe mit moderner Videotechnik gefördert, Sicherheitsteams aufgebaut und eine landesweite Sicherheitsdatenbank geschaffen, in der sicherheitsrelevante Vorfälle systematisch erfasst werden. Mit dem Kompetenzcenter Sicherheit NRW verfügen wir über eine zentrale Plattform, die Verkehrsunternehmen, Polizeibehörden und Aufgabenträger zusammenbringt und gemeinsame Sicherheitsmaßnahmen koordiniert.
Weitere Maßnahmen sind geplant:
- Alle Zugbegleitenden in NRW sollen mit Bodycams ausgestattet werden – soweit sie das wünschen und zulassen. Die Verantwortung dafür liegt bei den Verkehrsunternehmen.
- Mit der neuen IHK -Qualifizierung zur Sicherheitskraft im ÖPNV, die am 4. Mai startet, schaffen wir branchenspezifische Standards für Sicherheitskräfte im ÖPNV – und das „made in NRW“.
Die Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter sind das Gesicht des Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam arbeiten wir daran, den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen nicht nur zuverlässig, sondern auch spürbar sicherer zu machen.