Leistungsfähig trotz Niedrigwasser: NRW fordert Tempo beim Flottenausbau
Leistungsfähig trotz Niedrigwasser: NRW fordert Tempo beim Flottenausbau
Der Sommer 2026 hat gezeigt, dass sich die Schifffahrt mehr denn je auf Niedrigwasserphasen einstellen muss. Wenn wir den Rhein als klimafreundlichen Güterverkehrsträger und als Lebensader unseres Industriestandorts ganzjährig nutzen wollen, müssen wir jetzt handeln. Dazu gehören leistungsfähige Wasserstraßen genauso wie Schiffe, die auch bei niedrigen Pegeln möglichst viel Ladung transportieren können. Verkehrsminister Oliver Krischer hat deshalb in Duisburg die "Courage" besucht, ein speziell für den Einsatz bei niedrigen Wasserständen optimiertes Binnenschiff der HGK Shipping. Aktuell sind erst 13 solche Schiffe auf dem Rhein im Einsatz. Ziel muss es sein, die Erneuerung der Flotte zu beschleunigen und den Anteil von Schiffen, die auch bei niedrigen Wasserständen leistungsfähig eingesetzt werden können, deutlich zu erhöhen. Die Länder haben sich gemeinsam für ein nationales oder europäisches Flottenförderprogramm ausgesprochen. NRW erwartet nun vom Bund, diese Forderung aufzugreifen und die notwendige Flottenerneuerung gezielt zu unterstützen. Wir wollen mehr Güter auf die klimafreundliche Wasserstraße bringen. Das gelingt aber nur, wenn die Binnenschifffahrt auch bei schwierigen Bedingungen leistungsfähig bleibt.Der Rhein ist eine zentrale Verkehrs- und Wirtschaftsachse für Nordrhein-Westfalen. Doch anhaltendes Niedrigwasser zeigt zunehmend die Grenzen der Binnenschifffahrt. NRW will deshalb die Wasserstraße klimaresilient machen und setzt dabei auf moderne Schiffe, leistungsfähige Infrastruktur und verlässliche Rahmenbedingungen für die Erneuerung der Flotte. Mehr dazu im Video mit Oliver Krischer und in unserer Pressemitteilung.