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Nachhaltige Gewerbegebiete

Büro im Grünen. Foto: In cio Pires/ Panthermedia.net

Elf Städte, Kreise und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen zeigen bereits beispielhaft, wie Gewerbeflächen nachhaltig entwickelt werden können. Die Ansätze sind so unterschiedlich wie die Herausforderungen in den Kommunen: Von der Sanierung von Altlasten über den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur Förderung sozialer Aspekte wie einer besseren Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder der Einrichtung von Kinderbetreuungen.


Gewerbeflächen wirtschaftlich, umweltfreundlich und sozial entwickeln

Nordrhein-Westfalen ist mit seinen großen und bedeutenden Industrie- und Gewerbegebieten ein starker Wirtschaftsstandort. Um diese Stärke auszubauen, braucht es den wechselseitigen Nutzen von Ökonomie und Ökologie. Das NRW-Umweltministerium und das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) haben das Projekt „Nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung“ ins Leben gerufen. Die elf Modell-Kommunen zeigen: Städte, Kreise und Gemeinden können umweltfreundlich und sozial Gewerbeflächen entwickeln und sich dabei wirtschaftlich erfolgreich aufstellen. Ein Ziel ist es, auch auf diese Weise den Flächenverbrauch von derzeit rund neun Hektar pro Tag (Stand 2013) auf nur noch fünf Hektar pro Tag zu reduzieren, indem beispielsweise Brachflächen wieder genutzt oder nicht ausgelastete Gewerbegebiete aufgewertet werden.


Nachhaltiges NRW

Die Landesregierung hat die nachhaltige Entwicklung zu einem Leitprinzip ihrer Politik erklärt und will bis Ende 2015 zusammen mit Akteuren aus Zivilgesellschaft, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft eine Nachhaltigkeitsstrategie erarbeiten. Ein wichtiger Ansatz dabei ist „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“, die in allen Bereichen von Bildung und Lernen breit verankert und gemeinsam mit den vielen Partnern im Lande umgesetzt werden soll.

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Flächenverbrauch

Flächenverbrauch ist häufig mit dem unumkehrbaren Verlust von Landschaftsräumen verbunden. Er beeinträchtigt landwirtschaftliche Produktionsmöglichkeiten, wirkt sich nachteilig auf Biotop-, Landschafts- und Naturschutz aus, verringert Erholungs-, Ruhe- und Frischluftbereiche und trägt durch ausufernde Siedlungsstrukturen zum Klimawandel bei. Die Landesregierung will daher die Fläche, die jeden Tag neu bebaut wird, bis 2020 auf 5 Hektar reduzieren.

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