Gemeinsam gegen die Folgen des Klimawandels in NRW
Minister Krischer besucht Netzwerktreffen zur Klimaanpassung
Betriebe spüren die Auswirkungen von Starkregen, Hitze und Dürre sehr konkret. Wenn sich die klugen Köpfe austauschen und die Unternehmen entsprechend vorsorgen, sichern sie nicht nur ihre eigenen Firmen, sondern stärken die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region. Netzwerke wie das NKU helfen dabei, voneinander zu lernen, gute Beispiele sichtbar zu machen und Kooperationen entstehen zu lassen.
Umweltminister Krischer besuchte die Veranstaltung „NKU on Tour goes Siegen-Wittgenstein“ vergangene Woche. Das Format dient der Kommunikation zwischen regionalen Stakeholdern und bietet die Möglichkeit, fachliche Impulse aus der Unternehmenspraxis zur Klimaanpassung aufzunehmen.
Um die betriebliche Klimaanpassung zu unterstützen, haben wir mehrere, ergänzende Bausteine geschaffen: Wir fördern gezielt sowohl die betriebliche Klimaanpassung als auch die Klimaanpassungswirtschaft mit Informationen, Beratung, Vernetzung und Förderprogrammen wie beispielsweise:
- Beratungsförderung betriebliche Klimaanpassung: Kommunen beantragen als Träger die Förderung für kleine und mittlere Unternehmen, um Risiken (Hitze, Starkregen) zu analysieren und Maßnahmen zu planen. Wir übernehmen bis zu 80% der Kosten für die externe Beratung zur Anpassung an Klimafolgen.
- Förderprogramm „Klimaanpassung.Unternehmen.NRW“: Wir fördern klimaangepasste Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen zur Stärkung der Klimaresilienz. Förderfähig sind naturbasierte Klimaanpassungsmaßnahmen, wie Begrünungen (Dächer, Fassaden, Flächen), Trinkwasserbrunnen zur Niederschlagswasserversickerung oder naturbasierte Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser und Starkregen.