Stadtnatur trifft ÖPNV: Zechenpark Kamp-Lintfort verbindet Natur und Menschen
Stadtnatur trifft ÖPNV: Zechenpark Kamp-Lintfort verbindet Natur und Menschen
Der Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp Lintfort steht für Transformation: Auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks West fand 2020 die Landesgartenschau statt. Davon übrig geblieben sind blühende Beete und Wiesen zwischen alten Fördertürmen. Diesen besonderen Charme wissen die Menschen zu schätzen und die Natur fühlt sich auch wohl. Jetzt geht die Stadt Kamp-Lintfort noch einen Schritt weiter und präsentiert den Zechenpark Friedrich Heinrich im Rahmen der IGA-Metropole Ruhr in der Kategorie "Unsere Gärten". Dafür bekommt der er nun ein Makeover. Geplant sind ein "Klimawäldchen", Blühhecken, Wildwiesen, Totholzhecken und mehr. Umweltbildung soll dort stattfinden und entlang des "Lebensraumbandes" wird eine neue Bahntrasse durch den Park führen.
Dafür wird die Niederrheinbahn reaktiviert, die perspektivisch auch wieder an das regionale Schienennetz angeschlossen werden soll. Minister Oliver Krischer hat gestern den Förderbescheid über 1,3 Mio.€ überreicht. Das sind 90 Prozent der Kosten für die Neugestaltung des Parks. Das Geld stammt aus dem EFRE-Fördertopf 2021-2027, aus dem wir bisher mit rund 27 Mio.€ Grüne Infrastruktur in NRW-Kommunen gefördert haben.Die Mittel fließen in Maßnahmen, die Grünanlagen weiterentwickeln und damit aufwerten. So entstehen Erholungsräume für Menschen und Lebensräume für die Stadtnatur. Das ist gut für die Biodiversität bringt uns bei der dringend nötigen Anpassung an die Folgen des Klimawandels einen großen Schritt weiter. Mehr Infos bei der Stadt Kamp-Lintfort