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Schutz für Wiesenvögel

Schutz für Wiesenvögel

EU-LIFE-Projekt setzt landesweit Maßnahmen für bessere Lebensräume um

Die Bestände einiger seltener Brutvogelarten haben sich in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren erholt. Der Weißstorch und der Seeadler gehören dazu. Auch der Wiedehopf und der Fischadler brüten inzwischen wieder erfolgreich in Nordrhein-Westfalen.

Für Umweltminister Oliver Krischer ist die Freude darüber nicht ungetrübt, denn „die Situation für einige besonders spezialisierte Vogelarten ist in ganz NRW weiterhin schwierig,“ erklärte Oliver Krischer am 23.10.2026 bei der Besichtigung eines Vogelschutzprojekts bei Gut Grindt in Xanten, das maßgeblich durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen und die Biologische Station Kreis Wesel und Krefeld umgesetzt wurde. Arten wie Bekassine, Brachvogel, Knäk- und Löffelente nähmen seit vielen Jahren im Bestand ab. Die Uferschnepfe stehe mit nur noch knapp 60 Brutpaaren 2025 kurz vor dem Aussterben. „Aber wir können Entwicklungen verändern, wenn wir die richtigen Bedingungen schaffen. Und dafür führt das Land NRW das LIFE-Projekt Wiesenvögel NRW durch“, erklärte Oliver Krischer.

Das EU-LIFE-Projekt zum Wiesenvogelschutz wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) unter wissenschaftlichen Vorgaben koordiniert und in Kooperation mit zehn Biologischen Stationen umgesetzt. Beim LANUK werden unzählige Daten und Informationen zusammengeführt, um ein differenziertes Bild über den Zustand der Vogelwelt in NRW zu erhalten.

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