Nordrhein-Westfalen präsentiert Lösungen für Umwelttechnologien und Kreislaufwirtschaft auf der IFAT 2026 in München
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Neubaur und Umweltminister Krischer eröffnen NRW-Landesgemeinschaftsstand auf der Weltleitmesse
Von Batterierecycling über Hochwasser-Frühwarnsysteme bis zu Verfahren für die CO₂-Nutzung: Auf der IFAT Munich 2026 zeigen Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, wie Umwelttechnologien in der Praxis funktionieren. Nordrhein-Westfalen ist auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien vom 4. bis 7. Mai 2026 mit einem eigenen Landesgemeinschaftsstand vertreten. Dort präsentieren 14 Unternehmen sowie das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW und Circular.NRW Lösungen für Kreislaufwirtschaft, Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz und industrielle Transformation. Auf der IFAT treten erstmals Akteurinnen und Akteure der Circular Economy in Nordrhein-Westfalen gemeinschaftlich unter der neuen Marke „Circular.NRW“ auf.
Insgesamt sind auf der IFAT 2026 rund 370 Aussteller auf rund 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche aus Nordrhein-Westfalen vertreten – wie bereits auf der IFAT 2024 die höchste Zahl an Ausstellern und die größte belegte Fläche.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur und Umweltminister Oliver Krischer eröffneten den Stand des Landes Nordrhein-Westfalen am Montag, 4. Mai 2026. Die Ausstellerinnen und Aussteller zeigen unter anderem Verfahren für Batterierecycling, Phosphorrückgewinnung, CO₂-Nutzung, Kunststoffrecycling, Hochwasser-Frühwarnsysteme, Wasseraufbereitung, digitale Zwillinge und ressourceneffiziente Industrieprozesse.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir sind Industrieland und das wollen wir bleiben – deshalb setzen wir auch auf Circular Economy und die Boom-Branche Greentech. So vermeiden wir Abfälle, optimieren Wertschöpfungsketten und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Neue Märkte, resiliente Lieferketten und stabile Rohstoffpreise: Die Kreislaufwirtschaft ist kein Trend, sie ist die Lösung für eine nachhaltige Transformation. Mit einer eigenen Circular Economy Strategie ermöglichen wir Innovationen und nutzen Zukunftschancen bestmöglich, damit sich Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Standort der Kreislaufwirtschaft in Europa entwickelt.“
Umweltminister Oliver Krischer: „Nordrhein-Westfalen hat die Umweltwirtschaft groß gemacht durch gezieltes Fördern. Unsere Unternehmen entwickeln Lösungen, die Ressourcen schonen, Rohstoffe im Kreislauf halten, Wasser schützen und industrielle Prozesse effizienter machen. Das ist gut für die Umwelt und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort. Mehr als 600.000 Menschen arbeiten heute in der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Bis 2030 sollen es 800.000 werden. Dafür unterstützen wir Innovationen, vernetzen Unternehmen und bringen gute Ideen schneller in die Anwendung.“
Die Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Nordrhein-Westfalen. Sie erwirtschaftet im Land eine Bruttowertschöpfung von mehr als 20,5 Milliarden Euro. Mehr als 240.000 Menschen arbeiten in rund 16.700 Unternehmen der Branche. Damit steht die Kreislaufwirtschaft für Ressourcenschutz, industrielle Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze. Diese Zahlen von 2024 stammen aus dem neuen Green Economy Paper #4 „MIT POTENZIAL: Wertschöpfung und Beschäftigung von Unternehmen der Kreislaufwirtschaft“, den das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV) herausgegeben hat.
Der Landesgemeinschaftsstand macht diesen Wirtschaftszweig auf der IFAT sichtbar. Vertreten sind Unternehmen aus Aachen, Bad Lippspringe, Dortmund, Erkrath, Essen, Herten, Kamen, Ladbergen, Marl, Mönchengladbach, Remscheid.
Mit der Umweltwirtschaftsstrategie stärkt Nordrhein-Westfalen seit 2010 gezielt eine Branche, die Klima- und Umweltschutz mit Wertschöpfung verbindet. Das Land unterstützt umweltorientierte Start-ups und Gründungen, fördert Vernetzung und Kooperation und setzt Impulse für neue Märkte.
Mit Umweltwirtschaft in die Zukunft
Die Unternehmen der Umweltwirtschaft bringen Nordrhein-Westfalen voran. Tag für Tag verbessern ihre Innovationen die Wertschöpfungsketten der erfolgreichen Branchen im Land. Mit der Umweltwirtschaftsstrategie setzt Nordrhein-Westfalen daher auf Zukunftstechnologien, die Wertschöpfung, Klima- und Umweltschutz gleichermaßen stärken. Das Land fördert umweltorientierte Start-ups und Gründungen, initiiert neue Plattformen zur Vernetzung und Investorensuche und gibt Impulse für eine positive Entwicklung – für Wirtschaft und Umwelt. Das ist vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbs, der wachsenden Rohstoffkonkurrenzen und dem stagnierenden Klimaschutz gerade heute besonders wichtig. Denn: #JetztBrauchtsUmweltwirtschaft!
Hintergrund
Die IFAT Munich ist die Weltleitmesse für Umwelttechnologien. Sie findet vom 4. bis 7. Mai 2026 in München statt. Der NRW-Landesgemeinschaftsstand befindet sich in Halle B4, Stand B4.241. NRW.Global Business koordiniert den Auftritt.
Terminfotos IFAT München 04. Mai
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Nordrhein-Westfalen präsentiert auf der IFAT Munich 2026 innovative Lösungen für Umwelttechnologien und Kreislaufwirtschaft. 14 Unternehmen und Netzwerke zeigen praxisnahe Ansätze – von Batterierecycling über CO₂-Nutzung bis zu Wasseraufbereitung und Hochwasserschutz. Insgesamt beteiligen sich rund 370 Aussteller aus NRW und machen das Land zu einem der größten Akteure der Messe. Ziel ist es, Innovationen voranzubringen, Ressourcen zu schonen und Nordrhein-Westfalen als führenden Standort für nachhaltige Industrie und Kreislaufwirtschaft zu stärken. Weitere Informationen in unserer Pressemitteilung.