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Nachhaltige Gewerbegebiete

Büro im Grünen. Foto: In cio Pires/ Panthermedia.net

Elf Städte, Kreise und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen haben bereits beispielhaft gezeigt, wie Gewerbeflächen nachhaltig entwickelt werden können. Die Ansätze sind so unterschiedlich wie die Herausforderungen in den Kommunen: Von der Sanierung von Altlasten über den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur Förderung sozialer Aspekte wie einer besseren Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder der Einrichtung von Kinderbetreuungen.


Gewerbeflächen wirtschaftlich, umweltfreundlich und sozial entwickeln

Nordrhein-Westfalen ist mit seinen großen und bedeutenden Industrie- und Gewerbegebieten ein starker Wirtschaftsstandort. Um diese Stärke auszubauen, braucht es den wechselseitigen Nutzen von Ökonomie und Ökologie. Das NRW-Umweltministerium und das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) haben das Projekt "Nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung" ins Leben gerufen.

Elf Modell-Kommunen zeigen heute schon: Städte, Kreise und Gemeinden können umweltfreundlich und sozial Gewerbeflächen entwickeln und sich dabei wirtschaftlich erfolgreich aufstellen. Ein Ziel ist es, auch auf diese Weise den Flächenverbrauch zu minimieren, indem beispielsweise Brachflächen durch Flächenrecycling wieder genutzt werden können, nicht ausgelastete Gewerbegebiete aufgewertet werden oder flächensparendes Bauen unterstützt wird. Neben dem Flächenschutz spielt auch die Anpassung an den Klimawandel in der nachhaltigen Gewerbegebietsplanung eine wichtige Rolle. Für viele Kommunen in NRW ist die nachhaltige Entwicklung von Gewerbegebieten daher ein wichtiges Thema. Mit einer nachhaltigen Gestaltung von bestehenden und zukünftigen Gewerbegebieten können die Städte und Gemeinden nicht nur zum Flächenschutz beitragen, sondern auch zur Klimaanpassung, beispielsweise durch Entsiegelungsmaßnahmen für Hochwasserschutz oder Begrünungsmaßnahmen gegen Hitze. Im Rahmen des Wettbewerbs "KommunalerKlimaschutz.NRW" wird jetzt ein Kooperationsprojekt für klimaangepasste Gewerbegebiete der Stadt Marl mit fünf weiteren Kommunen (Ense, Kürten, Remscheid, Baesweiler, Kreis Soest) gefördert.