Zum Inhalt springen

umwelt.nrw

Hauptinhalt

Gewässerüberwachung

Laboruntersuchung. Foto: © panthermedia.net / belchonock

Aufgabe der Gewässerüberwachung ist das Erkennen, Erfassen und Bewerten der mit den vielfältigen Nutzungen einhergehenden Belastungen der Gewässer. Die Identifizierung von Belastungsquellen ist notwendige Voraussetzung um Maßnahmen zu deren Sanierung fachlich zu begründen. Seit vielen Jahren werden in der Gewässerüberwachung biologische, chemische und chemisch-physikalische Komponenten im Gewässer wie auch die in den Gewässern lebenden Organismen untersucht.


Eine Aufgabe der staatlichen Umweltverwaltung

Dazu erfasst und bewertet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Rahmen der staatlichen Gewässerüberwachung kontinuierlich zahlreiche Messdaten biologischer und chemischer Untersuchungen, die Auskunft geben über Wasserqualität und den ökologischen Zustand der Gewässer.

Die umfangreichen Untersuchungen des LANUV zur Überwachung der Gewässerqualität schaffen die Grundlagen für eine auf den Schutz der Umwelt ausgerichtete Gewässerpolitik.

Das LANUV überwacht die Oberflächengewässer in Nordrhein-Westfalen im Rahmen zahlreicher Messprogramme:

  • Die zeitnahe Gewässerüberwachung ist Teil des Multibarrierensystems zum Schutz der Trinkwassergewinnung aus Rhein und Ruhr und erfasst viele, auch neue Stoffe.
  • Die Überwachung zur Einstufung des chemischen Gewässerzustands folgt den rechtlichen Vorschriften der Verordnung zum Schutz der Oberflächengewässer (OGewV) und der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und wird vom LANUV an mehr als 2000 Messstellen durchgeführt.
  • Für bestimmte Fragestellungen werden Sondermessprogramme durchgeführt, zum Beispiel zur Überwachung von PFT.
  • Da es für bestimmte Stoffe noch keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte gibt, werden ergänzend Untersuchungen durchgeführt, um die Gewässerrelevanz dieser Stoffe zu überprüfen

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden im Internet und im Rahmen von Berichten veröffentlicht.

Weitere Informationen:


Gewässerqualität

Bei der Gewässerqualität kommt es nicht nur darauf an, die Qualität des Wassers durch eine Verringerung der Belastung mit chemischen Schadstoffen zu verbessern. Eine große Rolle spielt auch die Struktur von Flüssen und Seen als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Das Land unternimmt große Anstrengungen, um die Gewässerqualität insgesamt zu verbessern.

Weiterlesen


Chemie

Wie sauber unsere Flüsse und Bäche sind, hängt wesentlich von den Einwirkungen des Menschen ab. Industrie, Handel und Gewerbe, Privathaushalten, Landwirtschaft und Schifffahrt tragen zu ihrer Verschmutzung bei. Chemische Schadstoffe gelangen dabei auf vielerlei Wegen in die Gewässer.

Weiterlesen


Gewässerbiologie

Fließgewässer und Seen sind vielfältige Lebensräume, die in Nordrhein-Westfalen von einer großen Anzahl von Lebewesen besiedelt werden. Doch allein rund 31% der heimischen Fischarten sind durch menschliche Eingriffe gefährdet. Das Land ergreift deshalb Maßnahmen, um die Gewässerqualität zu verbessern.

Weiterlesen


Perfluorierte Chemikalien und Tenside

Perfluorierte Chemikalien werden heute weltweit in Flüssen, in den Weltmeeren, in Tiefseeproben und in der Atmosphäre nachgewiesen. Auch im Gewebe und im Blut von Menschen und Tieren wurden die Wissenschaftler fündig. Spätestens seit im Jahr 2006 die Belastung von Gewässern und Trinkwasser an Ruhr und Möhne mit PFT bekannt wurde, ist das Thema auch in Nordrhein-Westfalen angekommen.

Weiterlesen


Frachtschiff auf dem Rhein bei Köln. Foto: © panthermedia.net / Gerhard Marx

Warnpläne für Rhein und Ruhr

In den Einzugsgebieten von Rhein und Ruhr gibt es Alarmpläne die nationale beziehungsweise internationale Regelungen zur gegenseitigen Information und Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Schadensereignissen beinhalten.

Weiterlesen